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DEUTSCHES HYGIENEMUSEUM DRESDEN

Ein imposanter Museumsbau aus den 1930er Jahren


Auf der Bürgerwiese, direkt neben dem Georg-Arnhold-Bad, befindet sich das Deutsche Hygiene-Museum. Der imposante Bau von Wilhelm Kreis aus dem Jahr 1930 steht in einer Achsenbeziehung zum Palais im Großen Garten, und erhebt so die Thematik - Gesundheit und Biologie - auf den gleichen Rang wie die barocken Kunstschätze der Stadt.

Vier Dauerausstellungen (Unsere Sinne, Ernährung, positiv: Aids und Sexualität, Der Mensch) informieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf anschauliche Weise über den menschlichen Körper. Hier geben auch die berühmte „gläserne Kuh“ und die „gläserne Frau“, Einblick in ihr Inneres. Noch bekannter sind wohl die wechselnden Sonderausstellungen, die von der Elbe über Vorschulerziehung in der DDR bis hin zu Hirnforschung und Genetik ein breites Spektrum abdecken und gelegentlich umstritten sind. Das Haus dient auch als Kongresszentrum mit 2 Sälen für 100 bzw. 200 Personen, 5 Seminarräumen und großzügigen Foyers.

Modernisierung unter Maßgabe architektonischer Funktionalität


Das Gebäude des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden bietet einen Veranstaltungsrahmen der besonderen Art und Atmosphäre. In den Jahren 1927 bis 1930 von Wilhelm Kreis errichtet, tritt hier die Formensprache der späten 20er Jahre in einen faszinierenden Dialog mit der zeitgenössischen Architektur von Professor Peter Kulka, der die Generalsanierung und Modernisierung des Hauses leitete. Die Räume sind in ihrer architektonischen Funktionalität für Empfänge, Tagungen, Galadinners sowie vergleichbare Anlässe geeignet.
Bauherr: Stiftung Deutsches Hygiene-Museum
Bauleitung: Kulka & Partner
Leistung: Fassaden und Putzarbeiten
Ausführung: August 2004 bis Juni 2005
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